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Suchbegriff: Finanzen & Wirtschaft

Der österreichische Kupferspezialist Asta Energy Solutions feierte ein äußerst erfolgreiches Börsendebüt an der Frankfurter Wertpapierbörse. Die Aktie eröffnete mit 43 Euro deutlich über dem Ausgabepreis von 29,50 Euro. Das Unternehmen nahm durch den Börsengang 190 Millionen Euro ein, wobei Siemens Energy als Ankerinvestor fungierte. Die Mittel werden für den Ausbau der Produktion von Kupferanwendungen für Energiewendetechnologien und die Unterstützung von Recyclingaktivitäten verwendet.
Der deutsche DAX-Index zeigt nach seinem schlechtesten Handelstag seit September eine leichte Erholung (+0,6 %) und schloss am Vortag mit einem Minus von 2,1 %. Die Marktstimmung bleibt aufgrund der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten und Berichten über mögliche US-Militäraktionen gegen den Iran weiterhin vorsichtig. Die enttäuschenden Gewinne von SAP lösten eine erhebliche Marktreaktion aus und führten zu einem Verlust von über 16 %, während Adidas mit einem Gewinnwachstum von 54 % starke Ergebnisse verzeichnete. Die deutschen Wirtschaftsdaten, darunter Arbeitslosenzahlen, BIP-Wachstum und Inflationsraten, werden aufmerksam beobachtet, wobei erwartet wird, dass die Inflation das Ziel der EZB von 2 % erreichen wird.
Das KOF-Konjunkturbarometer der ETH Zürich sank im Januar leicht um 1,1 Punkte auf 102,5, wobei negative Indikatoren im Gastgewerbe und im Baugewerbe durch Zuwächse im verarbeitenden Gewerbe und bei den Finanzdienstleistungen ausgeglichen wurden. Trotz des Rückgangs bleiben die Schweizer Ökonomen optimistisch, da das Barometer über dem mittelfristigen Durchschnitt bleibt und gemischte, aber insgesamt positive Konjunkturaussichten für die kurzfristige Entwicklung der Schweiz zeigt.
Die Migros-Gruppe schließt bis Ende 2026 alle 15 verbleibenden Ex Libris-Buchhandelsfilialen in der Schweiz, wodurch 230 Arbeitsplätze verloren gehen. Das Buchgeschäft wird in das Online-Kaufhaus Galaxus integriert, wobei die Fertigstellung bis Mitte 2027 erwartet wird. Den betroffenen Mitarbeitenden werden Sozialpläne und mögliche Stellen innerhalb der Migros angeboten. Dies folgt auf eine größere Umstrukturierung im Jahr 2018, als Ex Libris 43 Filialen schloss und 114 Stellen abbaute.
Drei große US-Technologieunternehmen – Apple, Microsoft und Meta – vermeldeten starke Finanzergebnisse, wobei KI eine zentrale Rolle in ihren Strategien spielte. Apple erzielte mit starken iPhone-17-Verkäufen, insbesondere in China, einen Rekordumsatz, räumte jedoch ein, dass es bei der KI-Entwicklung hinterherhinkt, und übernahm Q.ai und ging eine Partnerschaft mit Google ein. Microsoft übertraf die Erwartungen, verzeichnete jedoch aufgrund massiver Investitionen in die KI-Infrastruktur einen Kursrückgang. Meta meldete starke Werbeeinnahmen, investiert jedoch weiterhin stark in KI und kürzt gleichzeitig seine Metaverse-Projekte. Alle Unternehmen legen trotz unterschiedlicher Marktreaktionen einen deutlichen Schwerpunkt auf die KI-Entwicklung.
Die Immobilienpreise in der Schweiz stiegen im vierten Quartal 2025 weiter an. Der Wohnimmobilienpreisindex stieg gegenüber dem Vorquartal um 0,5 % und gegenüber dem Vorjahr um 3,9 %. Einfamilienhäuser legten im Jahresvergleich um 4,4 % zu, während eigengenutzte Wohnungen um 4,7 % stiegen. Die Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen unterschiedliche regionale Muster: In städtischen Gemeinden in großen Ballungsräumen war das stärkste Wachstum bei Einfamilienhäusern (+1,9 %) zu verzeichnen, während Wohnungen einen Rückgang (-1,4 %) verzeichneten.
Der Artikel enthält Strategien für deutsche Immobilienbesitzer, um die Spekulationssteuer beim Verkauf von Immobilien innerhalb von zehn Jahren nach dem Kauf zu vermeiden. Er erklärt, dass die Eigennutzung (einschließlich Zweitwohnungen und von Kindern genutzter Immobilien) Verkäufer von der Steuer befreit, und beschreibt, wie durch das Wohnen in der Immobilie während drei Kalenderjahren vor dem Verkauf ebenfalls eine Besteuerung vermieden werden kann. Der Artikel warnt vor Risiken bei Vorverträgen und enthält Berechnungen, die zeigen, wie verkaufsbezogene Kosten die Steuerschuld reduzieren können.
Die USA haben nach dem Sturz von Präsident Nicolas Maduro die Sanktionen gegen die venezolanische Ölindustrie gelockert und eine allgemeine Genehmigung für Transaktionen mit der venezolanischen Regierung und der staatlichen Ölgesellschaft PDVSA erteilt. Dieser Schritt zielt darauf ab, die Ölproduktion und -exporte wieder anzukurbeln, wobei Unternehmen wie Chevron und Repsol Lizenzen beantragen, um ihre Aktivitäten auszuweiten. Die Trump-Regierung hat einen 100-Milliarden-Dollar-Plan zum Wiederaufbau des venezolanischen Ölsektors vorgeschlagen und plant, die Ölverkäufe des Landes auf unbestimmte Zeit zu verwalten.
Der Artikel analysiert den raschen Niedergang des US-Dollars als Weltreservewährung und führt die beschleunigte Schwächung auf die unvorhersehbare Politik von Präsident Trump zurück, darunter Zollpläne und Angriffe auf die Unabhängigkeit der Federal Reserve. Der Dollar hat innerhalb von 12 Monaten über 10 % an Wert verloren, was erhebliche Auswirkungen auf die globale Finanzstabilität hat. Während der schwache Dollar den US-Exporten und den deutschen Verbrauchern durch günstigere Importe zugutekommt, birgt er aufgrund der Stärke des Euro Risiken für deutsche Exporteure und bedroht den Status des Dollars als dominierende Reservewährung. Investoren flüchten in sichere Häfen wie Gold und Schweizer Franken, wobei Gold aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Stabilität von Papierwährungen die 5.000-Dollar-Marke überschritten hat.
Die Gold- und Silberpreise sind gegenüber ihren jüngsten Rekordhöhen deutlich zurückgegangen: Gold fiel um fast 4 % auf 5.163 USD/Unze und Silber um etwa 5 % auf 109,83 USD/Unze. Trotz des Rückgangs bleiben beide Metalle aufgrund geopolitischer Spannungen, darunter die Drohungen der USA gegenüber dem Iran, die die Nachfrage nach sicheren Anlagen ankurbeln, im Jahresverlauf deutlich höher. Gold hat in diesem Jahr nach einem Anstieg von 65 % im Jahr 2025 etwa 20 % zugelegt, während Silber nach einem Anstieg von 150 % im letzten Jahr einen Zuwachs von über 50 % verzeichnet.

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